Die Brunnenskulptur ist als ca. 2 m hohen Basaltsäule geplant.
Die Basaltsäule wird an drei Stellen geöffnet.
Drei Wege zu einer Mitte.
Die Glasskulptur im Inneren des Gesteins „fängt“ das herabkommende Licht ein.
Aus dem Boden wird das Wasser durch die Mitte der Säule und die Mitte der Glasskulptur geführt.
Im Rasen werden drei Worte in Richtung des Säulenkörpers zu lesen sein:
Suchen – Empfangen – Geben
Drei freistehende Glasstelen um den Brunnen herum, haben aber eine reale Öffnung, die den Umriss einer Person darstellt.
Die Stelen können als Auf- oder Ausbruch aus alten Lebensmustern gesehen werden.
Jemand hat einen Abdruck hinterlassen, ist aber körperlich nicht mehr sichtbar.
Von einer vierten Stele, sehen wir nur das Fundament.
Das gehört dem Schicksal des legendären vierten Königs, der für uns namenlos blieb. Er wollte ebenfalls dem neuen König Geschenke darbringen. Doch traf er unterwegs Menschen in äußerster Notlage und er entschied immer wieder, diesen Menschen von seinen Geschenken zu geben, bis er völlig verarmte. Nach einer wahrhaften Odyssee traf er gemäß der Legende nach über 30 Jahren auf den neuen König, auf dessen Weg zu seiner Kreuzigung.
Trotzdem erkannte er ihn sofort. Ohne dass ein einziges Wort gesprochen wurde, hörte der vierte König in seinem Inneren: „Deine Geschenke sind mir sehr lieb und ich habe sie längst erhalten“.
Das hat vielmehr mit uns zu tun. Mit der Achtsamkeit im Moment – bewusst anwesend sein.

